Unverhoffter Geldsegen

Wisst Ihr was? Ich habe doch heute einen Anruf von meiner Oma erhalten, dass ich die Tage mal wieder vorbeikommen sollte, auf einen frischen Kaffee und ein Stück Kuchen. Klar, da sage ich doch nicht Nein. Wie wir dann so am Tisch sitzen, erzählt sie mir, dass sie eine Überraschung für mich hat. Überraschung? Die Augen wurden immer größer und ich schenkte mir gleich noch eine Tasse Kaffee ein. Ja, sie nahm einen kleinen Umschlag aus der Küchenschublade und legte ihn auf den Tisch. „Ich hab´ doch heute nicht Geburtstag, Oma?“ war das erste, was mir einfiel. Hatte ich auch nicht. Ich öffnete den Umschlag und fühlte mich gleich wieder wie mit 15, als es noch diese spannenden Geschenke gab. 150 Euro kamen zum Vorschein und ich war nicht schlecht überrascht. „Das ist für Deine persönliche Cafébar.“, meinte die Oma.
 

Meine persönliche Kaffeebar? Wahrscheinlich hatte meine Oma meinen Erzählungen und den vielen begeisterten Schwärmereien über die Kaffeespezialitäten genau zugehört, aber was sie mit der Cafébar meinte, war mir noch nicht ganz klar. „Damit Du nicht soviel Geld fürs Kaffeetrinken ausgeben musst“, dabei dachte sie wohl an meinen regelmäßigen Feierabendkaffee in der Bar. Womit hatte ich das nur verdient? Vielleicht weil ich meiner Oma gerne die Einkäufe abnehme, sie auch mal von A nach B fahre und ihr im Haus mit Reparaturen zur Hand gehe, ja das könnte sein. Mein erster Gedanke war der Kaffeevollautomat in der Firma, so ein Gerät könnte mir zuhause auch gefallen und mit dem Startkapital von Oma und ein wenig Eigenkapital wäre die Investition auch leicht möglich.

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Kopi Luwak

Ja liebe Leute, heute gebe ich Euch eine kleine Lehrstunde zum Thema außergewöhnlicher Kaffee. Ich bin selbst erst drüber gestolpert, aber ich finde es schon interessant, aus was man alles Kaffee machen kann. Kennt Ihr Kopi Luwak? Das ist eine Kaffeesorte aus Indonesien, aber eine, die es in sich hat. Probiert habe ich sie noch nicht, ich glaube bei uns im Café oder in einem Geschäft würde ich diese Sorte auch gar nicht bekommen, aber im Internet kann man sie bestellen, zu einem wahrhaft knackigen Preis. Umgerechnet 5 Euro für eine Tasse Kopi Luwak-Kaffee würde ich dann hinblättern.


 

In Indonesien gibt es eine Schleichkatzenart, die mit Vorliebe Kaffeekirschen frisst. Der Fleckenmusang kann den Bauch damit gar nicht voll genug bekommen. Und jetzt kommt das wirklich Interessante an der Geschichte. Die Kaffeekirschen passieren den Verdauungstrakt, werden dort durch Enzyme mit besonderen Geschmacks- und Aromastoffen angereichert und die Katze scheidet die Bohnen ohne das Fruchtfleisch drumherum aus. Die Bohnen werden eingesammelt, gereinigt und leicht geröstet. Der Kaffee aus diesen Bohnen soll leicht erdig, nach Karamell, Vanille und Schokolade schmecken, eine ganz besondere Mischung eben.


 

Für mich ist der Gedanke an diesen Kaffee aber eher seltsam. Vielleicht würde ich ihn probieren, aber wer weiß, wie mein Magen das vertragen könnte, speziell mit dem Hintergrund, dass es sich um ein Ausscheidungsprodukt handelt. Nun ja aber er wird nicht umsonst so teuer gehandelt, also wird es auch Liebhaber geben.

Ein Kaffeekränzchen bei Oma

Auf ein Kaffeekränzchen bei meiner Oma freue ich mich immer ganz besonders. Sie hat noch so eine alte Kaffeemühle, richtig antik, in der sie die Bohnen für den handgebrühten Kaffee mahlt. Ihr denkt jetzt vielleicht, das ist doch altmodisch, ich finde das ganz und gar nicht. Es ist richtig schön nostalgisch und hat unheimlich viel Flair. Dazu serviert die Oma dann immer einen selbstgebackenen Kuchen, entweder Pflaumenkuchen, Marmorkuchen oder Streusel. Torte gibt es nur zu besonderen Anlässen, aber das war schon immer so. Meine Oma ist 85 und noch sehr agil. Wir lachen immer viel und sie weiß, dass ich ein kleiner Kaffeejunkie bin. Ach ja, ich bin übrigens 36 Jahre alt, aber manchmal kann ich auch noch der kleine Junge sein.
 

Meine Oma macht fast alles noch von Hand zu Fuß, von technischem Schnickschnack und Neuerungen hält sie eher wenig, aber das liegt vielleicht am Alter. Als altmodisch würde ich sie aber dennoch nicht bezeichnen. Neulich habe ich ihr von der Cafébar erzählt und das mich das Thema mehr und mehr interessiert, besonders, was die zahlreichen Spezialitäten und Varianten von Kaffee angeht. Zuhause recherchiere ich im Internet, denn ich würde mir auch mal gerne die eine oder andere Kaffeespezialität zubereiten, aber noch fehlt mir die richtige Maschine. Morgens muss es bei mir immer schnell gehen und bislang war meine alte Filtermaschine ausreichend, aber je mehr ich mich mit Kaffee beschäftige, umso interessanter wäre eine neue Maschine, aber da bin ich noch sehr unschlüssig.

An alle Kaffeefreunde!

Ich bin Steffen aus Karlsruhe und ich möchte hier gerne ein wenig über meine Leidenschaft zum Kaffee Trinken plaudern. Auf der Arbeit haben wir so einen gigantischen Kaffeevollautomaten, an dem es herrliche Leckereien gibt, wie z.B. Espresso, Cappuccino oder Latte. Den dürfen wir als Mitarbeiter sogar kostenlos benutzen. Eigentlich schäme ich mich manchmal ein wenig, dass ich mich tagsüber des Öfteren daran bediene, aber der Genuss ist es allemal wert. Schon morgens, wenn ich in mein Büro komme, steigt mir der Duft von frischen Kaffeebohnen in die Nase, dann fängt der Tag gleich besser an.
 

Aber auch nach Feierabend kann ich vom Kaffee nicht lassen. Bei uns um die Ecke hat kürzlich eine neue Cafébar eröffnet und seitdem schaue ich regelmäßig nach der Arbeit dort vorbei. Ich habe hier auch schon viele Bekannte getroffen, aber auch neue Leute kennen lernen fällt nicht schwer. Es ist eine richtige Lounge, mit Sofas und Sesseln eingerichtet, an der Wand gibt es Infos über die Kaffeespezialitäten und schöne Frauen aus alten Filmen. Wer meint das harmoniert doch nicht, der irrt, schöne Frauen sieht Mann doch gerne, oder? Aber auch im Café lässt sich schnell mal ein Flirtversuch starten, ich darf ja, denn ich bin Single.